 Erfolg ist keine Belohnung, die man kaufen kann, man muss ihn sich, besonders als Musiker, erarbeiten. Jede Stufe definiert ein eigenes Ziel, und eines davon haben Oli, Jörn und Kai erreicht: sie haben ihre eigene Platte “BobFoc.“ aufgenommen...
Inspiriert von Guns N´Roses und getrieben von der Leidenschaft für das Komponieren ihrer eigenen Songs bewegte sich die junge Band immer mehr in den Kreis der Newcomer. Und ihre Musik blieb nicht unentdeckt: VIVA2 veranstaltete ein Nachwuchsfestival, Orange but Green erreichten den zweiten Platz.
Auch unter den Regisseuren sind sie gefragt, denn u.a ist die Band in den Soundtracks von "Die Welle“ und "Video Kings“ zu hören. Durch den Regisseur Peter Thorwarth schafften sie den Sprung in die Filmbranche und durch Uwe Sabirowsky in die Musikbranche. Ein gutes Arbeitsverhältnis, Kreativität und viel musikalisches Material waren der Schlüssel zur eigenen Platte, auch der Albumtitel war schnell gefunden: “BobFoc.“, eine Abkürzung für “body of baywatch, face of crimewatch.“
13 Songs, welche sich eindeutig in die mit Rock beschriftete Schublade einordnen lassen, wobei sich Songs wie “BobFoc.“ in den Bereich Crossover bewegen.
Der erste Song des Albums trägt den Titel “Make it funky“ und beginnt mit einem Schlagzeugbeat, gefolgt von rockigen Gitarrenriffs und Textzeilen wie „We´re gonna rock it, we´re gonna kick it...“. In ähnlichen Gewässern befinden sich auch die Songs “Morning Glory“, “Monkeys are Lying“, “Waterfall Kick“, “Over“, “Spending my Time“, “The Band“, “Buddy´s No.1“, “Spick and Span“, “Born to be alive“ und „Rockstar“.
Eine Besonderheit des Albums ist der Song “Bobfoc.“, welcher zu Beginn Rockelemente aufweist, doch spätestens in der ersten Strophe mit Riffs des wilden Westens überrascht.
“Photograph“ ist die powervolle Ballade des Albums mit tiefgründigem Text. Eine minimale Steigerung vermeidet den monotonen Klang. Zu einer Rockballade entwickelt sich der Song nicht, und somit sticht auch dieser Song unter den andern hervor.
Das Album ist aufgenommen, und nun folgt die nächste Stufe für die drei Männer aus dem Ruhrgebiet: Konzerte spielen. Live Erfahrungen haben sie definitiv. Als Vorband durften sie Bullet for my Valentine, Sportfreunde Stiller, und im Mai 2008 Panik begleiten, und allein das ist schon ein großer Schritt nach vorne gewesen. Auf eine Etablierung in der Musikbranche hoffen die Musiker: „Wir haben unser Bestes gegeben, jetzt müssen wir sehen, dass die Leute mitbekommen, was wir gemacht haben...“
Interessante Links:Livefotos von Orange but Green Die Wahrheit über... Farin Urlaub
Foto: © Ferryhouse |