Herrenmagazin und der Kurort |
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| Geschrieben von: Rebecca Puhlmann |
| Mittwoch, 03. Dezember 2008 15:38 |
Die Band Herrenmagazin, bestehend aus Sänger Deniz Jaspersen, Gitarrist Philip Wildfang, Bassist Paul Konopacka und Schlagzeuger Rasmus Engler, veröffentlichten am 13. Juni diesen Jahres ihr Debütalbum. Wir haben einmal reingehört....
Der Longplayer mit dem 12 Titel trägt den Namen „Atzelgift“, im ersten Moment wirkt dieser Name etwas abschreckend, aber eigentlich hat der Name gar nichts schlimmes an sich, denn Atzelgift ist ein Kurort in Rheinland Pfalz und bedeutet so viel wie „dort wo die Elstern rufen“ – was das jetzt mit dem Album zu tun hat, bleibt einem aber verborgen.
In den Songs gibt es mal nachdenkliche, mal wütende Geschichten, die einem mitnehmen und zum Nachdenken anregen. Bei jedem Hören eröffnen sich neue Zusammenhänge und zeigt sich eine Tiefe, die nach dem ersten Hören nicht erkennbar war. Viele der Songs sind schwermütig und haben melancholische Texte.
„1000 Städte“, eine sehr moll-lastige Gitarrennummer, und „Geht nicht über Nacht“ sind die zwei stärksten Tracks des Albums. Dazu gibt es Lieder, die über gescheiterte Beziehung erzählen wie „lnbrg“, „Lilly Lametta“ und „Lichter der Stadt“. Aber manchmal gibt es auch einen Funken Hoffnung wie im Song „Der längste Tag“, dass das Leben gar nicht so schlecht ist.
Insgesamt lässt sich zum Album sagen, dass es ein schreckliches Cover hat, einen merkwürdigen Albumtitel trägt, aber dafür tolle Musik beinhaltet. Gleich beim ersten Hören springt der Funke über und man kann die Band und das Album durchaus weiterempfehlen. Interessante Links: Und endlich.... Das neue Album von Selig Clueso - ein echter Gewinner Bosse - nimm das Taxi Foto: © Motor Music |
