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Cassandra Steen - ein überzeugendes Debüt

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Geschrieben von: Adriane Haussmann   
Freitag, 20. Februar 2009 12:05
“Wenn ich die aktuellen Lieder höre, beflügelt mich das immer wieder aufs Neue. Das Album wächst und wächst und wächst - es ist so schön geworden, dass ich mich manchmal schon fast ängstlich frage, was daraus wird. Wie wird das von den Menschen aufgenommen? Wird das anerkannt, wird es akzeptiert?“

 

Cassandra Steen rührt – rührt vor allem mit ihrer Stimme. Ihre erste Solosingle „Darum Leben Wir“ schaffte nicht nur auf Anhieb den Sprung in die Top 10 der Deutschen Singlecharts, sondern konnte sich auch auf den vordersten Plätzen von Stefan Raabs Bundesvision Song Contest behaupten. Es scheint die Stuttgarterin hat das richtige Gefühl, sowohl in der Stimme als auch im Bauch, um Menschen zu berühren und braucht sich um ihren momentanen Erfolg keine Sorgen zu machen.

 

Heute, am 20. Februar, erscheint ihr erstes Album und die jahrelange Arbeit im Musikbiz zahlt sich aus, denn Cassandra kann hochkarätige Featuregäste vorweisen; so gibt sich sowohl Xavier Naidoo als auch Adel Tawil (Ich+Ich) die Ehre. Wer aber jetzt denkt, dass sich Cassandra auch alleine wie Glashaus anhört, hat sich deutlich getäuscht. Denn die Sängerin hat ein Soulalbum auf höchstem Niveau abgeliefert.

 

„Obwohl ich die Songs schon hundert Mal gehört habe, bietet mir das Album ständig etwas Neues, etwas Besonderes - das fängt mich jedes Mal ein.” So wird es vermutlich auch den Käufern gehen. Neben „Darum Leben Wir“ fällt besonders die Ballade „Eis“ auf, die sich nicht nur winterlich anhört, sondern auch von einer erfrorenen Liebe erzählt, aber auch „Funken Liebe“ zählt zu den auffallenden Titeln des Debüts.

 

Kleine Popelemente wurden bei „Rette mich“ und „Fallen nach oben“ eingearbeitet, der einzige Titel des Albums, der wirklich ruhelos und treibend klingt, ist das Stück mit Adel Tawil: „Stadt“.

Die elf verschiedenen Titel sind durchweg von Melancholie geprägt und der Textinhalt erhält bei Cassandra Steen eine tragende Rolle, es wird auf riesige instrumentale Arrangements verzichtet, im Mittelpunkt steht Cassandras Stimme, die hauptsächlich von Percussionelementen begleitet wird.

 

Und noch eines haben alle Tracks gemeinsam: sie sind sanft und werden von Gefühl getragen. Der Longplayer ist leicht zu hören, sollte aber jedoch intensiv gehört werden anstatt nur kurz nebenbei, um die Songs richtig zu erfassen und genießen zu können.

 

Interessante Links:
Livefotos von Cassandra
Cassandra die neue Soulstimme
Das Debüt der Eisblume
Eisblume im Interview

 

Foto: © Universal

 
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