Die Eisblume gibt Einblicke unter die Eisschicht |
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| Geschrieben von: Adriane Haussmann |
| Montag, 09. März 2009 16:30 |
Nach dem riesen Erfolg von „Eisblumen“ legte die Berlinerin Ria und ihre Band nun am 06. März das Album "Unter dem Eis" nach. Mit einem fast theatralischen Opener beginnt das Debütalbum und bringt einen in die richtige Stimmung für dieses Erstlingswerk. Die Musik wechselt zwischen impulsiven, kraftvollen Melodien und leisen, zerbrechlichen Klangwelten.Und genauso sind auch die Texte, sie berichten von den tragischen Momenten im Leben, die aber nicht nur schmerzhaft sind, sondern auch besonders lehrreich.
Theatralik und Gelöstheit, Pathos und Zärtlichkeit, die emotionalen Tiefen und Untiefen, diese Gegensätze sind alles Facetten der Eisblume und so findet auch die verwirrende und traurige Geschichte einer „Louise“ ihren Platz auf dem Longplayer. Während man bei „Zeit bleibt nicht stehen“ fast meinen könnte Anna von Rosenstolz singen zu hören, klingt Ria in der positivangehauchten Up-Tempo Nummer „Leben ist schön“ wieder richtig poppig. Wer damit gerechnet hat nur sensible Lieder auf dem Longplayer zu finden, wird enttäuscht, denn „Unter dem Eis“ enthält auch richtige Rockpop-Nummern wie „Land in Sicht“, die von Hoffnung und Glauben nur so strotzen. Doch eines haben alle Titel gemeinsam, sie sind tiefsinnig, haben den ein oder anderen Widerspruch in sich und werden von einem unglaublichen Melodieverlauf begleitet.
Ob Eisblumen oder Gänseblümchen - Rias Debüt beinhaltet beide Lebensweisen, dadurch gibt es sowohl für die Stunden des Abendreifs wie auch für die des Morgentaus die passenden Songs zu entdecken. Interessante Links:Das Geheimnis um die Eisblume Die Eisprinzessin lädt zur Audienz
Foto: © Universal |
