Sidos neues Album - ein Rückblick mit Vorschau |
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| Geschrieben von: Adriane Haussmann |
| Samstag, 28. November 2009 00:26 |
Eine Ära geht zu Ende. Das Label Aggro
Berlin verabschiedet sich vom Musikmarkt, doch ein Künstler widmet dem Label
einen Gedenkstein. Sido – der erste und letzte Künstler bei Aggro Berlin –
benennt sein viertes Album nach der Trilogie „Maske“, „Ich“ und „Ich und meine
Maske“ nach seiner einstigen Labelheimat.
Am 30. Oktober erschien der Longplayer, der die letzten Jahre Revue passieren lässt und auf dem die Maske endgültig in den Schrank gesperrt wird. Sido kündigt eine neue Zeit an. Eine Zeit ohne Ansagen und Masken, aber ruhig und friedlich ist der Rapper dennoch nicht und auch seinen Humor hat er sich behalten.
Gemeinsam mit Samy Deluxe beäugt er ihren „Sensiorenstatus“, Doreen erklärt, was sie von ihren Vorgängerinnen in Sidos Leben hält und Sido selbst zeigt, was passiert, wenn man meint an seinem Geburtstag vergessen worden zu sein. Sido singt, Sido rappt und Sido macht Reggae, aber natürlich nur für „Marie & Jana“. Allgemein zeigt sich der Berliner von einer sehr emotionalen Seite und knüpft an die Entwicklung des letzten Albums an, doch dennoch ist und bleibt er ein Aggro-Künstler. Er disst Detlef D! Soost und zieht auch sonst eher den krassen Vergleich und Wortschatz vor, auch wenn er bisher unbekannte Teile seiner eigenen Vergangenheit lüftet und Sido als Privatperson vorstellt, anstatt nur als einen Rapper, der seine Gegend beherrscht.
Komiker Kurt Krömer kommt zwischen den einzelnen Tracks immer wieder zu Wort und gibt eine Art Kommentar zu den gehörten Werken und verleiht so dem neuen Album auch einen Tick Humor. Von fast poppig bis richtig aggro, Sidos neuste Scheibe ist nicht nur wegen den Gästen und musikalisch abwechslungsreich, sondern auch textlich. Interessante Links:Sido geht auf Tour Sicher dir deine Tickets Foto: © Universal |
