Paucker mit Miserable Junkie |
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| Geschrieben von: Rebecca Puhlmann |
| Freitag, 30. April 2010 19:07 |
Hört man den Namen „Pauker“, denkt man an Schule, Lehrer
und wie schwer sie einem teilweise das Leben gemacht haben. Aber die Person, die hier gemeint ist, wird Paucker geschrieben und weckt gewiss
keine negativen Assoziationen. Neugierig geworden?
Die Biografie dieses jungen Mannes ist schon sehr interessant. Mit neun Jahren konnte er bereits alle Beatles-Songs auswendig und während der Rest der Welt im Take That - und Oasis - Fieber war, beschäftigte der gebürtige Stuttgarter sich als 13-jähriger mit dem Rhythm’n’Blues der 50er Jahre. Heute ist Michael Paucker 28 Jahre alt und seit dem 05. März findet man sein Debütalbum „Miserable Junkie“ in den Plattenläden und auf den
Downloadportalen. Die CD ist vollgepackt mit 12 Songs, die zwischen Selbstreflexion und Sehnsucht liegen.
Ziemlich am Anfang erklingt der Song „No, no, no“, der wahrscheinlich einigen aus der Seele spricht – einmal
zu allem „nein“ sagen, vor allem aber lädt das Lied zum Mitwippen ein. Danach
folgt die erste Single-Auskopplung „God
has gone on holiday“, die schon beim ersten Hören schnell ins Ohr geht.
Als nächstes wird es etwas Gefühlvoller mit „That’s why“, doch gerade als man
beginnt sich in diese Gefühlswelt zu träumen, ist der Titel nach etwa einer
Minute auch schon wieder vorbei. Eine weitere Ballade ist „Little Princess“, die durchgängig mit Piano begleitet wird und
auch sehr tiefgründig geht.
Zugegeben, wenn man die CD zum ersten Mal hört, wirkt sie
ein wenig befremdlich, aber wenn man sich erst einmal in die Songs hineingehört
hat und sich der Stimmung anpasst, kann man Gefallen daran finden. Paucker hat
ein solides, erstes Album erarbeitet und man kann gespannt auf mehr sein.
Foto: © Monohausen Records |
