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Wie wärs damit?

"Sept Ember" melden sich mit neuer EP "Six Stories High" zurück

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Geschrieben von: Isabell Messemer   
Mittwoch, 16. Juni 2010 17:02
Nach ihrer erfolgreichen Debüt EP "Changes" mit fast 1000 verkauften Tonträgern, hat die Band Sept Ember aus Rastatt im Herbst 2009 ihre zweite EP "Six Storys High" über das Label CHAOS aufgenommen. Und diese EP ist im wahrsten Sinne des Wortes "High": Ein Highlight der Newcomer, das bereits im Februar 2010 veröffentlicht wurde.

Auf der EP befinden sich 4 Songs, welche die Band selbst geschrieben hat. Über Ballade, Indie, Pop und Rock bedienen diese 4 Songs jedes Genre und sind dazu noch absolut radiotauglich.


Der erste Song "My Day" beginnt ziemlich ruhig, weist aber im Refrain einen guten Pop-Rhytmus auf, der sehr an die Musik erinnert, die man schon oft und gerne im Radio lauter gedreht hat. Der Sänger Christian Unser singt schließlich "...this could be my day" und diesen Satz nimmt man ihm ab, denn man bekommt beim Hören tatsächlich gute Laune. Stimmlich sprechen mich in diesem Song die Strophen nicht so sehr an, da seine Stimme manchmal etwas dünn klingt. Dies könnte aber auch daran liegen, dass Teile der Songs live eingespielt wurden und daher lebendiger klingen. Sept Ember war es wohl wichtig ihre Leidenschaft zur Bühne zum Ausruck zu bringen.

Der zweite Song "A New Story" wird dem Genre Indie zugeordnet und hat eine eingängige Melodie. Man kann durchaus Parallelen zu Coldplay, Snow Patrol und Kings of Leon hören. Wer also Fan von einer dieser Bands ist, kann sich die EP kaufen und wird begeistert sein. Es sind trotz der bekannten Einflüsse keine Coversongs, sondern eigenständige Kompositionen der 6 jungen Musiker.


Der dritte Song "Feel & Hear" überrascht mit sehr ruhigen Klängen. Eine Ballade, die einmal die melancholische, gefühlvolle Seite der Band unterstreicht und endlich kommt auch die Stimme von Christian Unser zur Geltung.

Zum Schluss verwirrt der letzte Song "Peter Pan" den Hörer wegen dem märchenhaften Songtitel. Jedoch wird auch dieser Song im Refrain und vor allem zum Ende fast schon erschreckend rockig und verbindet sich mit einem träumerischen Text. Es ist, wie der Titel des Songs schon andeutet, die Rede von "Neverland" und "Peter Pan".

Eine gelungene Mischung, die noch einmal beweist, wie viel Potenzial in der jungen Newcomerband steckt. Wir sollten sie im Auge bzw. im Ohr behalten und gespannt sein, was wir in der Zukunft noch alles von Sept Ember hören werden. Den richtigen Weg haben sie auf jeden Fall schon gefunden.

 

Interessante Links:
sept-ember.de
Reamonn auf Tour
This is the Arrival im Interview

 

Foto: © Chaos

 
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