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Auletta pöbeln und dichten in München PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Simone Bauer   
Mittwoch, 14. Oktober 2009 12:14
Ihre Musik handelt von Pöbelei und Poesie, sie sehen aus wie Pin-Up Boys der Indieszene und machen richtig Stimmung – das bewiesen Auletta mal wieder, als sie am 10. Oktober in München Halt machten.
Im kuscheligen Backstage Club findet sich die große, junge Fangemeinde der Münsteraner ein – inklusive ihrer Eltern – und die Clique der Vorband. Die ist nämlich niemand geringerer als die lokalen Helden des Indierocks: Parden Ms. Arden.

 

Es wird heiß im Backstage Club

Parden Ms. Arden heizen so richtig ein – nach ihrem Hit „Carrie Anne“, der als zweites auf der Setliste steht und schon etliche Mädchen schwach werden lässt, kündigen sie ihren Song für einen MTV-Werbespot an. Spätestens bei „Let’s Get It On“ ist der Backstage Club am Kochen.

Um halb zehn betreten dann die vier Jungs von Auletta die Bühne. Die Mädels kreischen, die Jungs grölen. Auletta eröffnen mit „Schrei & Tanz“ und von Anfang an wird mitgesungen bzw. mitgeschrien und mitgetanzt.

 

Weiter geht’s mit „Im Westen“ und „Schlagt Alarm“, bei denen Jusch, Martin, Alex und Dan zeigen, dass sie gekommen sind, um München zu rocken. Die Spiellaune heizt das Publikum noch mehr auf. Es kommt zum einen oder anderen Crowdsurfing bei „Hals Über Kopf“ und „Tanz Mit dem Teufel“, beides Songs, die man auf dem aktuellen Album „Pöbelei & Poesie“ nicht finden kann.

Es geht auf die letzten Songs zu und das Publikum gibt noch mal alles: Egal, ob Pogotanz oder das Balancieren auf den Schultern jemand anderes – für Auletta wird alles gegeben. Songs wie „Meine Stadt“, „Pöbelei & Poesie“ und „Engel, Kein König“ werden frenetisch gefeiert. Der Schweiß perlt den Jungs von der Stirn und dennoch behalten sie ihre schicken Hemden oder in Dans Fall den Hut an und auf, egal, wie oft das Publikum einen Strip fordert.

 

Nach zwei Zugaben geht es dann ins Bett: „Blaue Blumen“, bei dem die Menge ein wenig Ausschnaufen kann und bei dem nur Alex auf der Bühne steht, und noch einmal „Schrei & Tanz“ mit der Franz Ferdinand Anleihe, bei dem sich zeigt, was Auletta richtig gut können: Handgemachte Gitarrenmusik.

 

 

Interessante Links:
Fotos des Abends findet ihr hier
Tickets für die restliche Tour gibt es direkt hier
Poster&Poesie
Premiere für This Is The Arrival
Wer ist bereit für Miyagi?
 

 

Fotos: © Simone Bauer
 

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