Draußen im Vorraum wird wild gemurmelt, während auf der
Bühne drinnen die nächsten Instrumente eingestöpselt werden. Man erwartet das
typische „Mic-1-2-Check-Check“-Gerede beim Soundcheck, doch man hört
stattdessen lustiges Gequassel und das Stuttgarter Publikum kommt neugierig
zurück in den Konzertraum.
Nach Royal Rodeo, die mit einem totalen Stromausfall kämpfen
mussten und der Band Cheeno sind nun Noch ne Band an der Reihe. Die drei
experimentieren zwar ein wenig länger bis der Sound steht, legen dabei aber
echte Entertainmentqualitäten an den Tag und sind daher die Quelle des lustigen
Gequassels.
Zuhören und Geschichten lauschen
Um kurz nach 23.00 Uhr geht dann das Konzert vergangenen
Samstag – 23. Januar – im Club Zentral offiziell mit „Momente in Scherben“
weiter, es folgt „Irgendwo“ und die Liebeskummernummer „Das Andere“.
Trotz ernsten Themen von denen die Songs erzählen, wird
viel auf der Bühne gealbert, der ein oder andere auch mal missglückte Gag
gerissen und die Interaktion mit dem Publikum gesucht.
Neben Songs wie „Guten Tag“ und „Ich war nicht da“, die
direkt ins Herz gehen, zeigen sich Vanessa, Marco und Manu auch frech, laut und
rockig mit neueren Tracks wie „Provokation“ und „Mittendrin“, die auch auf dem
Debütalbum „Lampenfieber“ zu hören sind.
Gegen Ende des Konzerts ertönt auch der Fast-Schon-Klassiker
„Lisa“ bei dem das Publikum laut mitsingt und den Abend mit guter Laune
ausklingen lässt.