Jennifer Rostock in Karlsruhe - ein echtes Liverlebnis |
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| Geschrieben von: Adriane Haussmann |
| Montag, 22. März 2010 15:57 |
Vor dem Substage in Karlsruhe sammelt sich eine
Menschenmenge an. Bunte und auffällige Menschen, auf den ersten Blick sehr
verschieden, doch sie alle haben ein gemeinsames Ziel. Sie alle wollen zu
Jennifer Rostock, die am vergangenen Sonntagabend in Karlsruhe spielten.Doch bevor am 21. März Jennifer Rostock auf der Bühne stehen, beginnen erst einmal die Münchner von Fertig Los! vor dem ausverkauften Haus zu spielen. Mit der Frage: „Seid ihr bereit laut zu werden?“ wird die Stimmung weiter angeheizt und es folgt „Komm schon“ und weitere Songs aus dem kommenden Album „Pläne für die Zukunft“, die wir ja eigentlich alle gar nicht mehr haben, wie Philipp scherzhaft feststellt und dann spielen sie ihre neue Single „Wenn du mich brauchst“. Aber auch alte Stücke wie „Ein Geheimnis“, bei denen das Publikum textsicher mitsingt, spielt die Band. Für Spießigkeit ist kein Platz Die Zeit vergeht und es geht auf 22 Uhr zu, das Publikum wird unruhig, es ruft nach Jennifer Rostock. Um kurz nach 22Uhr steht die Band auf der Bühne und Sängerin Jennifer erfährt schnell, was das Publikum von ihrem knappen Outfit hält. „Geile Sau!“ wird laut gerufen. Artig bedankt sich Jennifer für das Kompliment und schnell wird klar, dass es hier heute ganz anders zur Sache gehen wird. „Wo ist mein Alk?“ wird da schon nach dem ersten Song gefragt und Jennifer prostet happy dem Publikum zu als sie ihren Becher gefunden und in Händen hält. Allgemein spielt die Frontfrau viel mit dem Publikum, da wird kurzerhand für Bandkollege Christoph ein Mädchen für die Nacht gesucht und Jo als schwul geoutet, der auch gleich mit einem Medley und Songs wie „If I were a boy“ kontert – das Publikum grölt.
Die Stimmung ist gut, für romantische Stimmung werden die Brüste fleißig geknetet und es wird verlauten gelassen, dass es auch gar kein Problem sei, wenn man Jennifer in den Schritt kucke. Aber zwischendurch wird auch gesungen. Das aktuelle Album „Der Film“ wird so gut wie komplett live präsentiert und es sitzt trotz Gehüpfe und Getanze so gut wie jeder Ton. Aber nicht nur das Energiebündel sorgt für den Aha-Effekt, sondern auch ein Fan, der Jennifer bei „Kopf oder Zahl“ unterstützen soll und dann den kompletten Song fehlerfrei rockt, da staunt nicht nur die Band selbst. Es wird gerockt, gesungen, getanzt und wer zimperlich ist,
wird wohl das ein oder andere Mal heftig schlucken müssen, aber geschluckt wird
an diesem Abend sowie so jede Menge. Da gibt es Bier für die Fans, Bier für die
Band und noch reichlich anderes Alkoholisches und das Konzert wird zur
Megaparty. Jennifer Rostock als Liverlebnis zu betiteln, ist absolut
gerechtfertigt und man muss es einmal selbst erlebt haben. Interessante Links:Die Fotos des Abends Fertig Los! schmieden Pläne für die Zukunft Jennifer Rostock im Frühlingsfieber Fotos: © Adriane Haußmann |
