Ein nasser Donots-Trip nach Ibbenbüren Rockcity |
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| Geschrieben von: Michael Hellstern |
| Montag, 07. Juni 2010 12:02 |
Im Rahmen der „Jubel Jubel, Freu Freu!!!-Tour“ schlug der
Donots-Bus auch in Stuttgart seine Zelte auf. Das ursprünglich geplante Konzert
sollte bereits am 24. April stattfinden, doch auf Grund einer allergischen
Schockreaktion des Gitarristen Guido verlegte man das Konzert auf den 1. Juni.
Mit dem Intro von „Changing“ wurde der Abend eingeläutet. Von frenetischem Beifall begleitet schickten die Donots ihre Erfolgssingle „Calling“ des neuen Albums „The Long Way Home“ hinterher. Ihnen war deutlich das Bemühen anzusehen, die Zuschauer für das entfallene Konzert zu entschuldigen – hatte man doch zuvor in 16 Jahren Bandgeschichte lediglich 4 Konzerte ausfallen lassen müssen. Guido war wieder ganz der Alte und verausgabte sich, als hätte es seinen Krankenhausaufenthalt nie gegeben.
Eine vollgepackte Setlist
Sänger Ingo unternahm stagedivend mehrere Ausflüge ins Publikum, während sich die gefühlte Temperatur im Universum tropischem Niveau annäherte. Geschickt streuten die Donots zwischen die alten Hits etwas ruhigere Songs der neuen Platte, die aber trotzdem vom Publikum genauso begeistert aufgefasst wurden. So gab es zwischen den schnellen alten Songs immer wieder eine dankenswerte Durchschnaufpause. Neue Kracher wie „Hello Knife“ entfachten dennoch das Pogo-Feuerwerk von Neuem. Zwischendurch gab Gitarrist Guido seine April-Erlebnisse aus dem Stuttgarter Klinikum zum Besten. Sein Zusammentreffen mit schwäbischen Rentnern im Krankenzimmer wird er sicher nicht mehr vergessen.
Die Zeit verging zu schnell Viel zu schnell war Zeit für die Zugaben, zu denen sich die
Ibbenbürener nach lautstarken Fangesängen nicht lange bitten ließen. „Stop the
Clocks“ und die Cover-Version von „We’re not gonna Take it“ wurden von der verschwitzten Menge
enthusiastisch mitgegrölt, ehe Ingo Donot im großen Finale die Menge auf die
Knie bat. Nur mit Mikrofon und Akustikgitarre bewaffnet traten Ingo und Guido in die Mitte der Konzerthalle. Sitzend und kniend verfolgten die Fans, wie die beiden mit einer Akustikversion von „Superhero“ für einen grandiosen Abschluss von über 100 verschwitzten Minuten sorgten. Die Tropfen perlten von der niedrigen Decke des Universums, während sich die verschwitzte Menge der Neu-Ibbenbürener auf den Heimweg machte. Einbürgerungstest bestanden! Interessante Links:Die Fotos des AbendsDonots - The Long way Home Jan-Dirk im Interview
Fotos: © Michael Hellstern |
