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Lach- und Sachgeschichten mit Tiemo Hauer im Beat! Club

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Geschrieben von: Adriane Haussmann   
Dienstag, 23. November 2010 11:35

Es war ein Pilotversuch: das erste Pop.NotPop Clubfestival in Stuttgart. Dies bedeutete 5 Clubs, 12 Bands und das alles für ein einziges Ticket. Doch alle Sorge im Vorfeld war unbegründet, am 13. November stürmten die Besucher die Clubs, so dass zwischendurch sogar der Einlass gestoppt werden musste. Einer dieser vollen Clubs war an diesem Abend der Beat! Club.

Der Andrang war bereits vor Einlass so groß, dass allen weiteren Gästen erst um 24h wieder der Zutritt erlaubt werden konnte. Wer Glück hatte und sich im Inneren des Clubs befand, der konnte ab 21 Uhr zuerst Hannes Orange lauschen.

 

Singer-/Somgwriter zum Anfassen nah

Eingeengt zwischen Instrumenten hatte sich der Musiker in ein Eck der Bühne gesetzt und startete sein Programm. „Hey, könnt ihr zwei Mal aufhören abzulabern? Das nervt!“  hört man den Musiker meckern, der aber wenige Sekunden später stolz verkündet: „Es gibt neue Hannes Orange Songs, nach vier Jahren oder so!“  Es folgt der Track „Roter Mund“ und das Publikum ist begeistert. Auch als der Singer-/Songwriter berichtet, dass das Pop.NotPop Festival ausverkauft ist.

Seine Stimmung steigt sichtlich und es erklingt „7 Mal“, ein Song den er erst am Morgen zuvor wieder ausprobiert hatte zu spielen, aber es klappt und Hannes Orange kann erfolgreich seinen Auftritt absolvieren.

Lange dauert es nicht und das Publikum würfelt sich neu durcheinander. In der ersten Reihe stehen nun hauptsächlich Mädchen und junge Frauen, die auf den Stuttgarter Newcomer Tiemo Hauer warten. Gemeinsam mit seiner Band geht es um kurz nach 22 Uhr los.

 

Ein Bauer am Klavier

„Für dich“ ist nach dem Intro direkt der erste Song und die Mädchenherzen beginnen zu schmelzen. Abwechselnd mit und ohne Band präsentiert Tiemo seine Songs am Klavier, die es im nächsten Jahr auch auf seinem Debütalbum zu hören geben wird.

„Das ist die kleinste Bühne auf der wie je gespielt haben, aber es ist eine schöne Bühne und ich glaube das bisher geilste Publikum.“ Laute Jubelrufe sind die Reaktion auf diese Feststellung des 20-Jährigen. Es folgt „Was reicht“.

Und dann fällt Tiemo eine lustige Anekdote zum Wort Verschlagen ein. Da der Norden Deutschlands dieses Wort eher nicht kennt, wurde unter einem seiner Videos auf YouTube die Frage gestellt, was dieses Wort bedeutet. Ein zweiter Fan half aus und erklärte, dass dies laut Duden verprügeln heißen würde, allerdings landwirtschaftlich gesprochen. Tiemo grinst: „Somit steht fest, ich bin also offiziell ein Bauer.“ Ein Lachen geht durch das Publikum. "Nacht am Strand", "Zwei Gefährten", "Auf Abstand" und "Immer weiter" sind die nächsten Songs.

Das Konzert neigt sich dem Ende zu und Tiemo stellt sich bei „Wie eine Fee“ an den Bühnenrand und singt den Song im stehen. Als eine Zugabe gefordert wird, bleibt der blonde Lockenkopf weiterhin dort stehen, spielt während des Singens mit dem Mikro und verabschiedet sich schließlich mit einem lauten „Vielen Dank“.

 

Interessante Links:
Die Fotos des Abends
Tiemo im Interview
Tiemo Hauer - ein neues, deutsches Talent

 

Fotos: © Adriane Haußmann

 
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